Moderne Herausforderungen

Die Schäfer selbst besitzen nur wenige oder gar keine Eigentumsflächen und sind deshalb bei der Ausübung ihrer Arbeit auf die Anpachtung kommunaler oder sonstiger Flächen angewiesen. Mit dem Boom der Biogasanlagen, der Intensivierung der Landwirtschaft und der Inanspruchnahme von Hutungen für Baumaßnahmen und Ausgleichsmaßnahmen sind allerdings immer weniger Flächen verfügbar.

Die Hüteschäfer stehen deshalb vor folgenden aktuellen Herausforderungen:

  • Wichtige Flächen für Herbst- und Winterweide sowie Winterfütterung gehen verloren
  • Die für die Hüteschäferei benötigten Pferchflächen - zumeist Ackerflächen - werden anderweitig bewirtschaftet
  • Traditionelle Triebwege entlang von Straßen und Wegen verschwinden
  • Zunehmende Flächenkonkurrenz führt zu Konflikten mit Nutzergruppen, wie z.B. der Jagd, Hundehaltern und Naherholungssuchenden
  • Außerdem können die Schäfer für ihr Lammfleisch und ihre Wolle nur noch geringe Erlöse erzielen
Foto: Roggenthin
Foto: Roggenthin
Foto: Roggenthin
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